Fotografie
Reisefotografie
“Ein guter Fotograf nimmt die Welt genauer und
umfassender war als andere Menschen”
John Hedgecoe
Die Reisefotografie ist oft schwieriger als man denkt. Damit am Ende auch wirklich schöne
Bilder entstehen, sollte man sich vor Antritt der Reise schon einige Gedanken über seine
Ausrüstung machen. Da es meistens eine Frage des Gewichtes ist, müssen wir uns vor Antritt der
Reise überlegen, was wir an Fotoausrüstung brauchen. Für unterwegs, sind Kompaktkameras einfach
praktischer, dagegen bieten Spiegelreflexkameras wesentlich mehr Bildqualität. Für Landschafts- und
Architekturfotografie ist ein spezielles Weitwinkelobjektive immer erste Wahl. Am gängigsten ist hier eine
Brennweite von 28 mm, bezogen auf das Kleinbildformat. Ein Kit- Zoomobjektiv (18-55mm entspricht
einer Brennweite von 27-29mm im Weitwinkelbereich) ist zwar eine feine Sache, dafür müssen wir aber die
Abbildungsfehler im Weitwinkelbereich in Kauf nehmen. Super- Zoomobjektive sind zwar sehr verlockend,
doch fehlt es ihnen meist an Lichtstärke. Lichtstarke Zommobjektive belasten unsere Urlaubskasse schon
vor Antritt der Fahrt. Hier muss man dann Kompromisse schließen. Den externen Blitz, kann man schon mal
daheim lassen ( je nach Reiseziel), hier tut es auch mal der eingebaute Blitz der Kamera um Bilder auf zu hellen.
Anders sieht es beim Stativ aus. Für viele ist es wohl das Erste, was von der Ausrüstung zu Hause gelassen
wird, weil es am unhandlichsten ist. Doch gerade das Stativ lässt uns die spektakulärsten Bilder machen.
Für Macroaufnahmen und Langzeitbelichtungen ist ein Stativ unverzichtbar. Natürlich kann man die Kamera
auch mal auf einen Stein oder eine Mauer legen. Aber wer hat schon immer den richtigen Stein parat.
Stative gibt es in allen Preislagen, ein gutes nicht allzu schweres Dreibeinstativ ist schon ab 40 € zu haben.
Zwischenringe, Filter usw. hier muss jeder selber entscheiden was er für die Reise braucht. Wichtig ist
auch ein Möglichkeit unsere Urlaubsbilder schon wärend der Reise zu speichern. Hier bietet sich ein
Notebook oder ein Image Tank an, wobei letzterer sehr teuer ist. Wenn man über eine teure Ausrüstung
verfügt, empfiehlt es sich, diese vor Reiseantritt zu versichern. Auf Reisen kann man schnell mal das Opfer
von Diebstählen werden.
In staubigen und feuchten Gegenden ist man mit einer Staub und Spritzwasser geschützten Kamera gut
beraten. Trotzdem sollte man am Strand und in feuchten Gebieten auf einen Objektivwechsel verzichten oder
diesen schon im Hotel vornehmen.
Informieren Sie sich über Land und Menschen.
Stehen Sie früh auf, die besten Bilder entstehen bei Sonnenaufgang, wenn das Licht am schönsten ist und
einem noch nicht so viele Menschen durchs Bild laufen.
Hauchen Sie Ihren Bildern leben ein.
Gestalten Sie Ihre Bilder, durch unterschiedliche Perspektiven und verschiedene Vorder- und Hintergründe.
Bilder die man auch als Postkarte bekommt, wirken schnell langweilig für den Betrachter.
Binden Sie Menschen mit in Ihre Fotos ein. Bilder von Einheimischen bringen fremde Kulturen viel mehr
rüber. Aber fragen Sie vorher ob die Menschen damit einverstanden sind. Nichts ist schlimmer als sich
unbeliebt zu machen.
Probieren Sie verschiedenen Einstellungen aus. Verwerfen kann man die Bilder später immer noch.
Nun bleibt nur noch, allen eine gute Reise zu wünschen, mit vielen schönen Bildern.
Vorbereitung